PÖNIs BLOG (86): TOM JONES; PETER USTINOV; SPANISCHE WÜSTE; DIE STONES: SÜßE VIRGINIA

1.)  „HÖR DIR DAS AN“…: „Spioniere mich aus, Baby, benutze Satelliten“ / „Um meinen einsamen Blues wegzuwaschen“ / „Sexbombe, Sexbombe, du bist eine Sexbombe…“ . Für mich ist ER einer der besten Pop-Sänger überhaupt: Thomas John Woodward, geboren am 7. Juni 1940 in Treforest, Pontypridd in WALES. Erst tingelte TOM JONES unter dem Pseudonym „Tiger Tom“ durch walisische Arbeiterkneipen; ab 1964 durch Londoner Bars. Zwei seiner Titel-Film-Hits aus den Sechzigern: „What’s New Pussycat?“ = „Was gibt’s Neues, Pussycat?“ sowie „Thunderball“ = Bond-„Feuerball“.Mit Elvis Presley, Freddie Mercury und Weltstar David Bowie war er befreundet. Mit Engelbert Humperdinck bestand eine alberne Rivalität. Mit dem deutschen Techno-Produzenten MOUSSE T. fand er eine Hit-Gemeinsamkeit, als er 1999 dessen Komposition „SEX BOMB“ zum Tom Jones-PARTY-Hit anlässlich des bevorstehenden Milleniums kreierte. Was bis heute unsagbar toll WIRKT und EMOTIONAL weiterhin KNALLT.

2006 adelte ihn Königin Elizabeth II. zum „KNIGHT BACHELOR“. „Der Unterschied zwischen Mann und Frau besteht darin, dass der Mann das Liebeswerben als SPRINT auffasst, die Frau als Hindernislauf“, lautet sein Lieblingsspruch. 80 ist er gerade geworden. Triumphiert weiterhin auf Bühnen, füllt genial Clips. Und umgekehrt. Um uns stänkerhaft-stark mitzuteilen: „BABY, Du kannst mich anmachen“ / „Nun Baby, turn me on“ („Sex Bomb“). TOM JONES, ein Ass mit ewiger Ausstrahlung! Gratulation, OLD BOY. Ich  bin begeistert. Und bleibe es. Gerne: SEX BOMB.

2.)  PETER, DER BESTE  =  Er … war einer der raren Allrounder mit europäischer Basis und Hollywood-Überbau: ein an Leibes- und Pointen- und Witzumfang stets zunehmendes Multi-Talent …“, stand in der FAZ am 29. März 2004. Über den Welt-Kunst-Künstler-Humoristen: Sir PETER USTINOV (geboren am 16. April 1921 in London ; gestorben am 28. März 2004 in der Schweiz). Peter Ustinov, der britische Schauspieler, Synchronsprecher, Schriftsteller und Regisseur, der ab 1961 auch das Schweizer Bürgerrecht besaß; als bekennender Kosmopolit ab 1968 auch als UNICEF – Sonderbotschafter hochgeschätzt war; von Elisabeth II. 1990 in den britischen Adelsstand erhoben wurde, bedeutet mir in diesen Tagen  = eine wertvolle, höchst unterhaltsame Persönlichkeit wieder zu sein. Anlass: 1996 gab Sir Peter im „Berliner Konzerthaus“ am Gendarmenmarkt einen besonderen Sondervorstellungs-Abend. In Form einer brillanten, also äußerst amüsanten, mit viel typischem, also klugen, pointiertem Ustinov-Humor angereicherten ONE-MAN-SHOW. Thema: Mein Leben und ich. Motto: Betörend, komfortabel, einzigartig humorvoll. Sinn-tief. Gerade ist die DVD über diesen unvergessenen Abend wieder herausgekommen. Mit viel künstlerischer Vielseitigkeit dieses Genies, dessen Auftritte, Kommentare, „Begleiterscheinungen“, Internationalität und vieles mehr ewig in Erinnerungen sind und bleiben. Der die riesige Zuneigung, die ihm überall entgegen schlug, oft „weiter-gab“. Als Hilfe für andere ummünzte. Peter Ustinov, stets eine BEREICHERUNG für das = sein Publikum! Hier: für ein fantastisches Event von 95 Spitzen-Minuten. Die sich jetzt per DVD erneut zu einem zu einem Phänomen bewähren. DIE EMPFEHLUNG GILT. Weiterhin. Sir PETER USTINOV, die Verbeugung gilt mit.

3.)  DIE WÜSTE LEBT:  Nicht zu vergessen – Zwischen den 1950ern und 2020 wurden in der Wüste von Tabernas in der spanischen Provinz Almeria mehr als 300 Filme gedreht. Ihre großartigen Naturkulissen sind vor allem für die sogenannten „Spaghetti Western“ der 60-er und 70-er Jahre bekannt. Und erinnern damit an SERGIO LEONEKlassiker wie „Für eine Handvoll Dollar“ und „Für ein paar Dollar mehr“ oder „Zwei glorreiche Halunken“. Aber auch an …., es sind zu viele… . Außerdem ist „Die Wüste“ TABERNAS alljährlicher Gastgeber des „Almeria Western Film Festivals“, dem einzigen seiner Art in Europa, das jedes Jahr Amateure und Profis des Western-Genres versammelt, um dadurch die Bedeutung der Wüste hervorzuheben. Sowohl für die Filmindustrie als auch für den Tourismus.Jetzt wurde bekannt, dass diese „renommierte Gegend“, DIESE WÜSTE, der zwölfte Ort ist, der von der „European Film Academy“ als ikonischer Ort ausgewählt wurde. (Einer davon: „Das Wiener Riesenrad“). Damit ist diese exotische Region TABERNAS jetzt offizielles Mitglied der „Treasures of European Film Culture“. Habe gerade „Spiel mir das Lied vom Tod“ von Sergio Leone, den Edel-Klassiker von 1968, wieder und „ganz anders“ begeistert angesehen. Für einen Tourismus-Trip nach Tabernas hat auf jeden Fall soeben die Planung begonnen.

Die Wüste von Tabernas (Fotoquelle: Colin C Wheeler, A Sunrise in the Tabernas Desert, CC BY-SA 3.0 ES)

4.)  Die ROLLENDEN STEINE:  55 Jahre ist es her, dass das Konzert der ROLLING STONES nur 20 Minuten in der Berliner Waldbühne dauerte. Aus dem Musikevent entwickelte sich eine Schlacht zwischen tausenden von Fans und der überforderter Polizei-„Begleitung“. Das Resultat: Absperrungen, zerlegte Sitze, umgestürzte Laternenmasten, 85 Verletzte und zahlreiche Festnahmen. 2018 dagegen verlief das Stones-Konzert im Berliner Olympiastadion „ganz normal“. Habe kürzlich als BLOG-Tip den aktuellen Ami-Spielfilm „KNIVES OUT“ empfohlen. In dessen Nachspann ein Rolling-Stones-Hit läuft. Titel: „SWEET VIRGINIA“. „Filmed in the Commonwealth of Massachusetts“, heißt es dort. Während der Song von Mick Jagger & Keith Richards stammt. Keine Frage – dieser „Süße Virginia“-Song von 1972 wird heute als Lieblingssong der Woche geführt. Habe den Film gerade „in Ruhe“ genossen, ebenso den köstlichen musikalischen Live-Spaß danach: Bitte sehr:

Beste „Süße Virginia“-Wochen-Grüße.       HERZlichst:  PÖNI Pönack

kontakt@poenack.de

 

 

 

 

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