Bird Now Kritik

Ein ganz hervorragender neuer Film läuft mit „BIRD NOW“ von Marc Huraux (B+R; USA 1988; 90 Minuten; Start D: 20.10.1988); an. Das ist eine vom dem Belgier eindrucksvoll in Szene gesetzte Spiel-Dokumentation über Charlie “Bird“ Parker, dem legendären schwarzen Jazz-Musiker.

Dessen vitale Musikalität in den Vierzigern und bis zum seinem Tod in den Fünfzigern richtungsweisend war. Der Film “Bird Now“ geht den Spuren dieses Künstlers nach, der mit und durch seine Musik kommunizierte und zugleich an seinen eigenen selbstzerstörerischen Kräften, sprich Drogen und Alkohol, kaputtging-. Dabei kommen die wunderbarsten Aufnahmen ans Licht, die je ein Europäer von und über New York machte.

“Bird Now“ ist ein ungeheuer dichter, atmosphärischer Streifen über das aufregende Leben und Wirken eines Saxophon-Genies (= 4 PÖNIs).