Bedtime Stories Kritik

BEDTIME STORIES“ von Adam Shankman (R+Co-Prod.; USA 2008; Start D: 25.12.2008); der war früher mal Choreograph für Tanz und Slapstick; hatte eine Ausbildung als Schauspieler und Tänzer absolviert und war auch als Musikvideo-Choreograph erfolgreich (u.a. für Whitney Houston, B 52, Barry White…). Shankman wurde auch bei uns durch „leichte Hollywood-Kost“ bekannt: „Wedding Planer – Verliebt, verlobt, verplant“ war 2000 sein Spielfilm-Debüt (mit Jennifer Lopez); „Haus über Kopf“ lautete 2003 (mit Steve Martin) sein Spaß-Hit-Motto; zuletzt schuf er „Der Babynator“ (2005/mit Vin Diesel) sowie die Remake-Show „Hairspray“ (2007/mit John Travolta als Fat-Mama). Hier nun setzt er Erfolgsclown und Mit-Produzent ADAM SANDLER (42) in komische Bewegung. Der tritt ja mal als Kasperle („Happy Gilmore“; „Waterboy“), mal als Charakter-Mime („Die Liebe in mir“/neben Jack Nicholson), mal mit beiden Facetten („Die Wutprobe“/neben Jack Nicholson“; „zuletzt: „Leg dich nicht mit Zohan an“) an bzw. auf.

Hier nun ist er als männliches „Aschenputtel“ unterwegs. Muß sich als schüchterner Hotel-Hausmeister erniedrigen lassen, um sich dann mit bzw. bei den Gute-Nacht-Geschichten für Nichte und Neffen aufplustern zu können. Diese „Bedtime Stories“ allerdings sind keine vorgegeben, sondern erfundene Märchen, die mal im Mittelalter, mal im Wilden Westen oder im antiken Griechenland sowie schließlich auch im Weltall angesiedelt sind. Und bei denen die Kids selber mit-dazu-phantasieren können/dürfen. Und siehe da – deren Teil der Geschichten werden „komischerweise“ immer am nächsten Tag- danach echt-„wahr“. Während sich die Losereien um den Hotel-Boy eher bekannt wie matt hinziehen, sind die Fantasy-Motive, mit Figuren aus der realen Filmwelt, in ihren grotesken Verkleidungen und aufwändigen Dekorationen bisweilen ganz amüsant. Niedlicher Familienfilm, mit mehr Spezialeffekten-Charme denn Tiefe, netten Kinder-Akteuren sowie freundlich gesinnten Profis (= 2 ½ Pönis).