Babylon A.D. Kritik

BABYLON A.D.“ von Mathieu Kassovitz (Co-B+R; USA/Fr 2008; 101 Minuten; Start D: 11.09.2008); einem in Frankreich populären Schauspieler (“Die Stadt der verlorenen Kinder“; “Das Fünfte Element“; “Die fabelhafte Welt der Amelie“; “München“ von Steven Spielberg) Drehbuch-Autor und Regisseur (“Hass“/1997; “Die purpurnen Flüsse“/2000; erster Hollywoodfilm “Gothica“ mit Halle Berry/2003). Hier, für diese 65 Millionen Dollar teure Produktion, adaptierte er den düsteren Cyber-Roman “Babylon Babies“ von Maurice Georges Dantec aus dem Jahr 2002.

Er spielt irgendwann in naher Zukunft, in einer völlig verdorbenen, postsowjetischen Welt. Wo ein zynischer Ex-Militär und Söldner-Solist als einsamer Wolf haust und sich widerwillig durch ein Szenario aus Chaos, Dreck und Gewalt schleppt. Als ein Mafia-Boss ihm den lukrativen Auftrag erteilt, ein junges, elfengleiches Unschuldswesen von Klostermädchen (Model Melanie Thierry) unversehrt nach New York zu bringen, beginnt eine Endzeit-Odyssee, die in (Eintopf-)Motiven an Klassiker wie “Blade Runner“ erinnert (= 2 PÖNIs).