ANNA UND DIE APOKALYPSE

„ANNA UND DIE APOKALYPSE“ von John McPhail (GB 2016; B: Alan McDonald; Ryan McHenry; K: Sara Deane; M: Roddy Hart; Tommy Reilly; 92 Minuten; deutscher Kino-Start: 6.12.2018); basiert auf dem Kurzfilm „Zombie Musical“ von Ryan McHenry aus dem Jahr 2011. Gott ja, man hat sich ja schon an die Viecher gewöhnt. Dass sie mittlerweile allüberall auftauchen. Um „Normale“ anzuknabbern. Aufzufuttern. Die Rede ist natürlch von den gefräßigen Zombies. Die hier, einen Tag vor Weihnachten, auf bekannt-staksigen Beinen eine schottische Kleinstadt verunsichern. Also bedrohen. Wenn sie einen berühren, verwandelt sich DER prompt auch zu solch einem Monster. Mit selbigem Appetit. Doch der Nachwuchs hält dagegen. Erst einmal stärkt man sich durch rockigen Gesang, dann planen die Kids die Gegenwehr. Versammeln sich in der Schule, um angriffslustig über die lebenden Runden zu kommen. Als ungebissener freier Mensch. Mit Gesang und Tanz. Also choreographisch. Denn bei „Anna und die Apokalypse“ handelt es sich immerhin um ein ZOMBIE-MUSICAL. Sozusagen: „La La Land“ in der Blut-Version. Mit rhythmischem Gemetzel und üblichem zwischenmenschlichen Liebes-Taumel. Schwierigkeiten macht „menschlich“ nur ein fieser reaktionärer Direktor-Sack, den aber schließlich die Zombies „kriegen“. Beifall.

Ganz ulkig in Sachen Emotionalität und Splatter; als Kurz-Idee nett, also hip, mit poppigem Sound (ohrwürmig: „No such thing as a Hollywood ending“), aber abendfüllend auch mit (zu) vielen Durchhängern (= 2 1/2 PÖNIs).