21 Kritik

21“ von Robert Luketic (USA 2008; 123 Minuten; Start D: 10.04.2008); dem wir auch „Natürlich blond“/2001 „Total verknallt in Ted Hamilton“/2004 und „Das Schwiegermonster“/2005/mit Jennifer Lopez + Jane Fonda zu verdanken haben. Der Film basiert auf dem bei uns jetzt unter dem Filmtitel herauskommenden amerikanischen Bestseller von Ben Mezrich (O-Titel: „Bringing Down the House: The Inside Story of Six M.I.T. Students Who Took The Vegas for Millions“). Es ist so etwas wie „Oceans 11“ für Teenager: Eine Gruppe hochbegabter/hochintelligenter Studenten aus dem beschaulichen Cambridge/Massachusetts nimmt, unter Führung ihres coolen Profs, an den Wochenenden Casinos in Las Vegas „legal“ im „Blackjack“ (= bei uns „17 + 4“) aus.

Sie haben sich zu Spezialisten im Kartenzählen hochtrainiert und geben ihren Spiel-Affen kräftig Zucker. Doch die Casino-Security, angeführt vom rabiaten Cole Williams (LAURENCE FISHBURNE/“Matrix“/ mal wieder als „ungezogener Härte-Klotz“), ist ihnen bereits dicht auf den Fersen. Das ist ganz hübsch anzusehen wie leidlich spannend, auch weil „Oscar“-Preisträger KEVIN SPACEY („American Beauty“) den Chef-Clown mimt, aber insgesamt sieht und fühlt sich DAS-hier nur wie eine biedere Unterhaltungschose an; mit behäbigem Charme und nicht gerade fesselnden Zocker-Typen, darunter JIM STURGESS (kürzlich in „Die Schwester der Königin“, davor auch in „Across The Universe“) und Nett-Mädel KATE BOSWORTH („Superman Returns“).

Doch es hilft nichts, das Filmchen plustert sich nur ständig großspurig bunt auf, um dann viel wenig unterhaltsame Leerluft zu fabrizieren (= 2 PÖNIs).