17 again Kritik

17 AGAIN“ von Burr Steers (USA 2008/102 Minuten; Start D: 14.05.2009); ja, ja, es ist das alte Lied, ich möchte nochmal so und so jünger-alt sein, aber mit dem Verstand von heute…; hört man desöfteren von Erwachsenen. Dann könnte ich die eine oder andere Entscheidung anders treffen. „Richtiger“. Hier bedient ein Film diesen Traum. Aber nicht besonders originell und kaum witzig. Ein frustrierter Mann, Mitte 30, ohne Kontakt zu seinen Kindern und kurz vor der Trennung von seiner Frau, erhält die Chance, noch einmal seine Jugend zu leben. Mit dem Verstand/Bewußtsein „von heute“. Natürlich stößt er DAMIT bei den gleichaltrigen 17jährigen auf Vorbehalte. Was in Prima-Komödien wie einst „Zurück in die Zukunft“ oder „Big“ oder „30 über Nacht“ oder kürzlich „Benjamin Button“ prächtig funktionierte, wird hier mit matten Gags und vorhersehbaren Verwicklungsarien unüberraschend erzählt. Von wegen „Augen öffnen“, Verstand blitzen lassen, Pointen zünden. Ach herrjeh: Den Klischees einer sex- und drogensüchtigen Jugend stellt der verkorkste Streifen das wertkonservative Familienideal des „american way of life“ harmlos-bieder-freundlich gegenüber. Von den Darstellern ist Teenie-Star ZAC EFRON aus den Disney-Kids-Hits „High School Musical 1-3“ (und davor aus dem Remake „Hairspray“) bekannt. Spielt bemüht, ansehnlich, futtert sich leidlich-lächelnd durch diese biedere Moral-Suppe durch. Abgehakt (= 2 PÖNIs).