DIE VIERERBANDE

Ein cineastisches Vergnügen bereitet der französische Berlinale-Wettbewerbsfilm „DIE VIERERBANDE“ von Jacques Rivette (Fr 1989; 160 Minuten; Start D: 20.07.1989). Rivette ist einer der großen alten Männer der einstigen “Neuen Welle“ im französischen Film, zusammen mit Godard, Truffaut oder Chabrol.“Die Viererbande“ ist ein Puzzle aus Krimi, Melodram, Liebesfilm und Theaterstück. Es geht um vier Frauen, einen Mann, der “schuldig“ wird, um Symbole und Gesten und vor allem: um die Kunst des Schauspiels. Man muss als Zuschauer bereit und willig sein, hier einzusteigen, mitzumachen, sich lösen vom “rationellen Verstehen-Wollen“, dann ist die Verzauberung komplett.

“Die Viererbande“ von Jacques Rivette, ein virtuoses Kunst-Stück (= 4 PÖNIs).