TATORT: VÄTERCHEN FROST (22.12.2019)

PÖNIs: (3/5)

Betreffend: TATORT = „MÜNSTER“, Fall 1113.

Neulich, am 3. November, langweilten sie im Krimi-Quatsch „Lakritz“ (s. TV-KRITIK). Jetzt, zwei Tage vor Heiligabend, waren Boerne & Thiel (JAN JOSEF LIEFERS & AXEL PRAHL), die komischen Aufklärer aus Nordrhein-Westfalen, wieder so merkwürdig „abartig“ unterwegs, so dass ich für mich bald beschlossen habe, mich nicht schon wieder von der spannungslosen Sogenannten-Handlung ärgern zu lassen. Sondern mich nur auf diese beiden Buddy-Boys zu konzentrieren. Und im Übrigen auf „Durchlauf“ zu schalten. Und schon spaßte es besser. Zumal der mit diabolischen Blicken köstlich ausgestattete Killer DAVID BENNENT – endlich mal ein neues neugieriges „Tatort“-Gesicht – für einen gewissen Reiz sorgte. Während diese thiel‘schen Alptraum-Bilder die Peinlichkeit strapazierten. Der 36. Fall dieser beiden Haudegen, bei dem es um die quasi-entführte Thiel-Assistentin Nadeshda Krusenstern (FRIEDERIKE KEMPTER) ging, entstand nach einem Drehbuch von Stephan Cantz und Jan Hinter, die schon 2002 für den ersten Auftritt von Boerne & Thiel das Drehbuch verfassten („Der dunkle Fleck“), war Wie-Gehabt-Ulkig. Der Regisseur ist aber sicher daran interessiert, dass man ihn nicht unbedingt „dafür“ namentlich aufführt. Oder Herr Fischer? (= 3 PÖNIs).

 

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