TARZAN IN MANHATTAN

Das musste ja kommen. Nach der Wiederentdeckung von ‘Batman‘ ist nun auch die Wiederbelebung von Tarzan angesagt.
TARZAN IN MANHATTAN“ von Michael Schultz (USA 1989; 94 Minuten; Video-Veröffentlichung: 19.02.1990); heißt ein neues Spektakel, dass der schwarze amerikanische Regisseur angerichtet hat. Schultz ist seit “Car Wash“ oder “Tanz der Drachen“ für deftiges Entertainment-Kintopp bekannt und sorgt hier für ein affiges Vergnügen.

Tarzan lebt glücklich und zufrieden im Urwald. Der ganze Stress beginnt erst, als ihm seine Affenmutter gekillt und sein kleiner Schimpanse geklaut wird. Die Indizien weisen eindeutig Richtung New York, also folgt der nette Naturbursche den schlimmen Zeichen der Zeit. In der Großstadt hüpft er von Haus zu Haus, lernt Jane, die Taxifahrerin, kennen und muss sich mit einem reichen, aber stadtbekannten Unhold auseinandersetzen, der mit genetischen Gemeinheiten die Weltherrschaft erringen will. Doch Tarzan, Jane und ihr komischer Vater Archie greifen handfest ein.

“Tarzan in Manhattan“ ist überhaupt nur erträglich, wenn man den selbstironischen Klamauk als solchen akzeptiert. Joe Lara, Kim Crosby und Tony Curtis sind die Hauptakteure in diesem Quatsch, bei dem am Ende sogar die Fortsetzung winkt.

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