Super Sucker DVD-Kritik

SUPER SUCKER“ von und mit JEFF DANIELS (B+D; USA 2002; 93 Minuten; DVD-Veröffentlichung: 02.10.2003) gibt bereits im Titel Absicht und Perfomance preis: “Super Staubsauger“.

Jeff Daniels, bald 49, bekannt geworden durch die Mitwirkung in den Woody-Allen-Streifen “The Purple Rose Of Cairo“ und “Radio Days“ (1985+87) sowie zuletzt in dem Clint-Eastwood-Krimi “Blood Work“ (2002), zählt zu den kreativsten Anti-Star-Figuren Hollywoods. Er ist (in seinem Heimatstaat Michigan) Theater-Leiter/-Autor/-Schauspieler/-Produzent und erzählt hier, in seinem 2. eigenen Kinofilm (der 1. kam nie nach Europa), vom aberwitzigen und hintergründigen Duell zweier Staubsauger-“Banden“:
Dabei geht es einmal mehr um den stressigen “American dream“, aber vor allem auch um pointierte (Zwerchfell-) Attacken gegen das moralisch so prüde Sex-Amerika.

“LORIOT auf amerikanisch“ oder:
Wenn der neue Staubsauger zur neuen Religion, zur neuen Freiheit, zur neuen (und totalen) Befriedigung wird. Schön-frecher Spott auf die moralischen Heiligtümer im Bush-Amerika…!