Stage Beauty Kritik

STAGE BEAUTY“ von Richard Eyre (GB/D/USA 2005; 106 min; Start D: 29.09.2005); der sich als ehemaliger Direktor des „Royal National Theatre“ in London mit dem Leben vor und hinter den „schönen“ Bühnenkulissen bestens auskennt und auch auf der Leinwand – zuletzt: „Iris“ (2001) – schon triumphierte. In dieser u.a. von Robert De Niros Firma produzierten Show (GB/D/USA 2004) werden Erinnerungen an „Shakespeare in Love“ wach: Nur Männer dürfen im London Mitte des 17. Jahrhunderts Frauenrollen auf der Bühne spielen; ein femininer Star-Schauspieler, der es übertreibt und sich überschätzt; seine clevere, theaterbesessene Garderobiere, die erfolgreich den „Geschlechter-Aufstand“ probt und zur Bühnen-Heldin aufsteigt; der schelmische König Charles II. und das Ende der sittenstrengen, puritanischen Kunst- und Künstler- Regeln.

Ein sympathisch-freundlicher Kostümfilm, in üppig-feiner Ausstattung, mit Charme und Dialogwitz und Prima-Mitwirkenden wie BILLY CRUDUP („Almost Famous – Fast berühmt“), CLAIRE DANES („The Hours“) und einem gut gelaunten „Monarchen“ RUPERT EVERETT („Die Hochzeit meines besten Freundes“/neben Julia Roberts). Eine unterhaltsame Spielerei, ein nettes Lust-Spiel (= 3 PÖNIs).