Sitze im Alcazar Kritik

DIE SITZE IM ALCAZAR“ von Luc Moullet (Fr 1989; 54 Minuten; Start D: 1990)

Ein Mann geht jeden Tag ins Kino. Er ist Filmkritiker der französischen Filmzeitung “Cahiers du Cinema“.
Im Kino hat er einen Lieblingsplatz: 1. Reihe ‚ außen. Der Film erzählt, was dem Filmkritiker vor, während und nach den Kinovorführungen passiert: der Mann im Clinch mit der Eisverkäuferin, der Mann im Kampf um seinen Stammplatz, der Mann beim Flirten mit einer Kinobesucherin.
Der Film will komisch sein. Er will sich lustig machen. Der Zuschauer erfährt aber nicht, was hier auf die Schippe genommen werden soll.

Die Schauspieler übertreiben in ihrer Darstellung, der franz. Originalton wird im Untertitel nur unzureichend übersetzt. Die einzelnen Szenen passen oft nicht zueinander.

“Die Sitze im Alcazar “ ist ein richtungsloser Film, dessen Absicht nicht klar wird (= 1 PÖNI).