Schrei nach Liebe

In Amerika, einem der reichsten Länder der Erde, leben mehr als 32 Millionen Menschen in Armut. Über 13 Millionen von ihnen sind Kinder. Um darauf einmal nicht nur statistisch, dokumentarisch oder in Form einer Reportage hinzuweisen, entstand die beeindruckende Spielfilm-Produktion “God Bless The Child“, die bei uns mit
DER SCHREI NACH LIEBE“ von Larry Elikann (USA 1988; 93 Minuten; Video-Veröffentlichung: 20.03.1989; DVD-Veröffentlichung unter dem Titel: „Im Teufelskreis der Armut“: 25.11.2008); nicht sehr glücklich betitelt wurde.

In der geht es um Theresa und ihre 7jährige Tochter Hillary. Sie leben alleine, der Ehemann und Vater hat sich aus dem Staube gemacht. Das Hauptproblem ist eine vernünftige, bezahlbare Wohnung. Die gibt‘s nur mit einem festen Arbeitsplatz, und den gibt‘s nur mit einer festen Adresse. So müssen sich die Beiden notdürftig durchschlagen und erleben viel Elend. Ein Sozialhelfer kann manchmal die Not lindern, aber auch das ist nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Die Mutter verzweifelt immer mehr und entschließt sich schließlich, ihre Tochter aufzugeben, zur Adoption freizugeben, damit deren Zukunft besser wird.

„Der Schrei nach Liebe“ ist ein bedrückender, lauter Aufschrei gegen unverschuldetes Elend. Er sagt, wie und warum es entstehen kann und wie schlimm es ist und wie weh es den Einzelnen tut und betrifft. Dabei helfen ihm die hervorragenden Schauspieler wie Mare Winningham oder die tolle Grace Johnston als Tochter Hillary. “Der Schrei nach Liebe“ ist eine Video-Premiere, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Anbieter: „KNM Home Entertainment GmbH“