Schlappe Bullen beißen nicht Kritik

Eine pointenreiche und gagige Angelegenheit ist „SCHLAPPE BULLEN BEISSEN NICHT“ von Tom Mankiewicz (USA 1987; 106 Minuten; Start D: 17.12.1987).

In ihm tritt der brave, ehrliche, korruptionsfreie und in sexuelle Hinsicht noch völlig unschuldige Polizist Joe Friday auf, der stets für die guten Bürger da ist. Mit seinem Partner Pep Streebek, einem Überbleibsel aus der „Easy Rider“-Ära, machen sie sich auf, einer großen Gangster-Organisation das Handwerk zu legen. Da die dortigen Anführer aber feine Pinkels aus der Oberschicht von Los Angeles sind, gilt es erhebliche Widerstände aus dem Weg zu räumen.

„Schlappe Bullen beißen nicht“ ist ein von Dan Aykroyd, dem Ex-„Blues Brother“, und Tom Hanks glänzend gespieltes, vorzüglich zubereitetes Unterhaltungsprodukt, das alles durch den Kakao zieht, was den Amis lieb und heilig ist: Moral, Business und die gute Polizei. „Beverly Hills Cop“-Eddie Murphy könnte sich hiervon eine gute Scheibe abschneiden…(= 4 PÖNIs).