DIE SCHADENFREUNDINNEN

DIE SCHADENFREUNDINNEN“ von Nick Cassavetes (USA 2013; B: Melissa Stack; K: Robert Fraisse; M: Aaron Zigman; 109 Minuten; Start D: 01.05.2014); der am 21. Mai 1959 in New York als Nicholas David Rowland Cassavetes geborene Sohn des Kultregisseurs („Eine Frau unter Einfluß“), Schauspielers („Rosemaries Baby“) und Drehbuch-Autoren John Cassavetes und der Schauspielerin Gena Rowlands („Gloria, die Gangsterbraut“), der auch sowohl als Darsteller, Drehbuch-Autor wie vor allem als Regisseur tätig ist („Ein Licht in meinem Herzen“ /1996; seine wunderbare Hommage an seine Mutter) hat eine seichte, langweilige Komödie geschaffen, die im Original „The Other Woman“ heißt.

Das Hollywood-Pendant zum genauso dussligen deutschen Antispaß „Irre sind männlich“ von eben, denn dies hier könnte titelmäßig auch als „Zicken sind Frauen“ durchgehen. Was und wen haben wir – einen ebenso geschäftstüchtigen wie schwanzgesteuerten Finanz- und Bumsexperten Mark (NIKOLAJ COSTER-WALDAU), der eine überkandidelte, verblödete, präzise voll-hysterische Ehefrau Kate (LESLIE MANN) zu Hause hat und „draußen“ sich mit der Anwältin Carly (CAMERON DIAZ, top angezogen und immer mit Papieren fuchtelnd, damit man ihr die Anwältin auch abnimmt) sowie einem barocken Blondinen-Backfisch, Amber (KATE UPTON), intim befasst. Als die „außerhäusigen“ Ladies mitkriegen, was los ist, puzzeln sie sich erst eine lange gähnende Zeit gegeneinander ab und hoch, bis sie dann ihrem Lover Rache-Streiche spielen. Was dazu führt, dass DER sich in die Hosen scheißt (Abführmittel im Cocktail) und auch öffentlich doll furzen muss. Schließlich verliert er auch noch sein ganzes Geld an die plötzlich „klüger“ werdenden Zicken-Zicken-Rächerinnen.

Ist entsetzlich langweilig, kriecht langweilig bunt (im Reichen-Ambiente) vor sich hin und bietet nervende Abziehbilder von Pappnasen-Figuren/Innen. Wer sagt’s denn – auch die Amis verscheißern uns in ihrem aufgemotzten Bemühen, doofe Unterhaltung mit namhaften Weibsen anzubieten / verkaufen zu wollen (= 1 ½ ironische PÖNIs; für die luftigen Pin-Up-Motive von Kate Upton).