SCENES FROM THE CLASS STRUGGLE IN BEVERLY HILLS

Sehr bemüht gibt sich der nächste Film schon im Titel „SCENES FROM THE CLASS STRUGGLE IN BEVERLY HILLS“ von Paul Bartel (B+R; USA 1989; 95 Minuten; Start D: 04.01.1990); oder auf gut und. besser deutsch: „Klassenkampf in Beverly Hills“. Den hat der amerikanische Schauspieler Bartel inszeniert. Bartel kommt aus der Roger Corman-Ecke und fiel einst durch einige witzige B-Streiche wie „Todesrennen 2000“, „Piranha“ oder „Eating Raoul“ auf. Darin ging es zumeist um schwarzen Humor und bissige Seitenhiebe auf allzu „amerikanische“ Verhältnisse. Genauso wie jetzt in „Klassenkampf in Beverly Hills“.

Die feine Muschpoke von Hollywood wird aufs Korn genommen. Man gibt sich fein und zugleich säuisch, es geht um Sex und Geld bzw. umgekehrt. Und um den Frust der Frauen. Was aber als Satire und Scherz gemeint ist, kommt nicht als solcher rüber.

Nichts an diesem Film interessiert, berührt. Der Humor ist zu lau, die vermeintliche Anarchie zu kraftlos, das Chaos zu dürftig, die mögliche Anklage zu versteckt (= 2 PÖNIs).