Sabado Kritik

SÁBADO – DAS HOCHZEITSTAPE“ vom 26jährigen Matìas Bize (Chile 2003; 65 Minuten; Start D: 18.05.2005); der aus der wirtschaftlichen Not und den entsprechend kargen Produktionsbedingungen quasi eine erfrischend-cineastische Tugend machte und mit seinem filmischen Ergebnis für einiges Aufsehen sorgte.

„Sàbado“ ist ein Film von IN EINER EINZIGEN EINSTELLUNG durchgedrehten 65 Minuten: In voller Brautmontur erfährt Bianca (Blanca Lewin) am Hochzeitsmorgen, dass ihr Auserwählter sie nach Strich und Faden betrogen hat. Als sie Victor (Víctor Montero) unter der Dusche zur Rede stellt, entsteht ein Hochzeitstape der ganz besonderen Art…

Ein junger, wilder, origineller, explosiver wie ironischer Spaß, der die Digitalkamera endlich einmal DURCHWEG wie SINNVOLL dauereinsetzt. Und, obwohl natürlich durchgeplant, permanent fröhlich-improvisiert und köstlich-unberechenbar wirkt. Feine „andere“ Entdeckung (= 3 ½ PÖNIs).