Running Man Kritik

Als „RUNNING MAN“ von Paul Michael Glaser (USA 1987; 101 Minuten; Start D: 30.06.1988); tritt Muskelprotz Arnold Schwarzenegger in Erscheinung.

In einer totalitären amerikanischen Welt des Jahres 2019 wird im Fernsehen eine Art “Millionenspiel“ mit Häftlingen betrieben. Die kämpfen gegen gigantische Monster in Menschengestalt live um ihr Leben, was die Einschaltquoten in absolute Höhen treibt. Schwarzenegger spielt solch einen Kandidaten, der sich dann aber natürlich an seinen Peinigern und den Fernsehgöttern brutal rächt, um seine Unschuld zu beweisen. Ein Menschenleben zählt wieder einmal nichts in diesem entwürdigenden Spektakel, das mit fragwürdigen Alibi-Sprüchen und vermeintlicher Systemkritik doch nur auf das brutale Dauergemetzel hinzielt. Zudem ist die Inszenierung mindestens genauso dürftig wie die Darbietungen der Schauspieler.

“Running Man“ nein danke (= 1 PÖNI).