REXX, DER FEUERWEHRHUND

Wir spurten in Richtung Christmas, deshalb soll es heute filmisch mal eher FAMILIEN-FREUNDLICH zugehen. In deutscher Erstveröffentlichung gibt es auf DVD eine hübsch-nette Komödie, in der ein HUND die „Hauptperson“ oder sagen wir besser DIE LEITFIGUR ist. Der amerikanische Film stammt von 2006 und heißt

REXX, DER FEUERWEHRHUND“ von Todd Holland (USA 2007; 111 Minuten; DVD-Veröffentlichung: 14.12.2007).

Der Regisseur ist bei uns verhältnismäßig unbekannt, hat überdurchschnittliche Unterhaltungsfilme wie „The Wizzard – Joy Stick Heroes“ (1989) oder „Jagabongo“ (1998/mit Richard Dreyfuss) gedreht. Hier stellt er Rexx vor, eine „wilde Mischung Hund“ Marke IRISH TERRIER. Rexx hat in Hollywood als „der coolste Hund der Welt“ Karriere gemacht, ist dort längst ein Super-Star, wird entsprechend hofiert, gehätschelt, verwöhnt. Doch bei den Dreharbeiten zu seinem neuesten Film geht etwas schief, Rexx fliegt – ohne Fallschirm – aus einem Flugzeug und landet sicher auf einem Tomaten-LKW. Während ihn Hollywood vermisst/betrauert, landet der clevere Vierpfoter auf einer fast abgewickelten Feuerwehrwache. Dort lernt er die netten, aber natürlich ob der bevorstehenden Auflösung auch deprimierten Helfer ebenso kennen wie den 12jährigen Shane und seinen alleinerziehenden Vater. „Die Stimmung“ zwischen den Beiden ist angespannt, so dass der Hund ganz schön zu tun bekommt: Um einerseits die angespannte Situation-hier ein bisschen „freundlicher“ zu gestalten und andererseits auch Sohn + Vater bzw. umgekehrt wieder zusammenzubringen. Zudem gilt es aber auch, einem übel-geschäftigen Brandstifter auf die Schliche zu kommen und zu überführen.

Der Film ist leicht, aber nicht seicht, hat natürlich mit dem Vierbeiner einen „kernigen Typen“ „an Bord“. TIERISCHE ACTION ist „unfallfrei“ annonciert, während die Menschen eben nicht so süßlich-nett wie in vielen anderen Tier-Mensch-Movies durchschmalzen, sondern etwas „herber“, also glaubwürdiger, gezeichnet sind. Zudem: Augenzwinkernde Anspielungen auf das überkandidelte Show-Business sind ebenso angesagt wie die sympathische Hunde-Show zum Wohlfühlen.

Die freundlich-gestimmten Darsteller (Josh Hutcherson/Bree Turner/Steven Culp/Bill Nunn) kommen aus der soliden „Bedienungsabteilung“ Hollywoods und überlassen dem Vierbeiner gerne die komische Bühne. „So was“ jetzt mal zu sehen, entspannt prima. Wie sagt man: Nette Unterhaltung in Sachen Familienfilm-Vergnügen mit Krimi-Touch.

Anbieter: „Kinowelt Home Entertainment“

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