Otto’s Eleven Kritik

OTTO´S ELEVEN“ von Sven Unterwaldt (Co-B+R; D 2010; 86 Minuten; Start D: 02.12.2010); der 45jährige Lübecker hat ja schon bei den beiden erfolgreichen Otto-Zwergen-Filmen („7 Zwerge – Männer allein im Wald“ + „7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug“) 2004 + 2007 die Spielleitung gehabt. Und: Er war auch für eine der schrecklichsten, dämlichsten Deutsch-Komödien aller Zeiten verantwortlich: „U-900“ mit Atze Schröder (2008). Und auch hier ist Lachen unmöglich und Schmunzeln die Ausnahme.

Die meiste Zeit der gefühlten 3 Kino-Quäl-Stunden ist Fassungslosigkeit ob dieser permanenten Doofheit-Dummheit in Wort und Bild angesagt. Eine Männer-WG von 5 bekloppten Insulanern (Spiegeleiland) kommt in die große Stadt, um ein geklautes wertvolles Bild für den etwas unterbelichteten Otto zurückzuklauen. Natürlich – in einem Casino. Von einem völligen Dummbazi von Casino-Boss („Schönling“ Sky du Mont). Dabei wird dann dumm, dümmer am dümmsten gekalauert, blöd Zeit geschunden, armselig wie elend-langweilig herumgewuselt.

Der neue Otto-Schwank ist eine nur dusslige Grottigkeit von Ur-Opis Heissa-Popeia-Volldoof-Nippes-Kintopp. Mit Hüpfer Otto & Kumpanen. Und einer Beleidigung im Presseheft: „Unser Gott ist Billy Wilder!“, raunzt Sven Unterwaldt in den Produktionsnotizen. An Billy Wilder in Zusammenhang mit „Otto ´s Eleven“ auch nur zu denken, ist eine unverschämte Frechheit (= 0 PÖNIs, für einen Nirgendwo-Gag).