Mr. Magoriums Wunderladen Kritik

MR. MAGORIUMS WUNDERLADEN“ von Zach Helm (B+R; USA 2007; 93 Minuten; Start D: 06.12.2007); ist der völlig verquatschte/total missglückte Debütfilm, einem bislang als Drehbuch-Autor arbeitender Hollywoodianer („Schräger als Fiktion“/mit Will Ferrell) und Bühnen-Autor. Obwohl er immerhin Superstar DUSTIN HOFFMAN für die Rolle des 245 Jahre alten Titelladen-Besitzers verpflichten konnte (der seit 114 Jahren den phantasievollen Spielzeugladen führt), besitzt diese Fantasy-Komödie um seinen anfangs vertrockneten Schwarz-Weiß-Bürokraten-Buchhalter-Nachfolger weder Charme noch viel Spaß oder Spannung, sondern ist nur die Abfolge von trickreichen wie konstruiert-berechnend-wirkenden Nummern-Gags, deren bombastische Bunt-Leere und -Ausstattung jeglichen Märchen-Charme erschlägt.

Hoffman wirkt unterfordert wie noch nie und fehl am Platze, während diese konfuse filmische Süß-Suppe, mit ihren chaotisch-strukturierten Kapiteln, nur sauer aufstößt/schmeckt und entsetzlich langweilt. Daran können auch „Star Wars“-Prinzessin NATALIE PORTMAN als verklemmte Nette und der in seiner Miesepeter-Rolle so stocksteife, humorlose JASON BATEMAN („Operation Kingdom“) nichts ändern. Nö-Kintopp: Ein überflüssiger Leinwand-Import aus den USA (= 1 ½ PÖNIs).