Morgenstunde hat Gold im Munde Kritik

MORGENSTUNDE HAT GOLD IM MUNDE“ von Drahomira Kralova (Tchechoslowakei 1988; 85 Minuten; Start D: 04.1989).

Ein 12jähriger Lausbub hat lieber Streiche und Faulenzen im Sinn als zu lernen. Also gibt’s andauernd Zoff mit Älteren und Schulautoritäten. Seine Mutter arbeitet als Wissenschaftlerin in der Gen-Forschung, also stibitzt ihr der Sohn ein Zellgewebe, um sich einen Doppelgänger “zu schaffen“. Es werden allerdings gleich zwei, die das charakterlich genaue Gegenteil von Pavel sind und überall und auch noch gleichzeitig ziemlich Aufsehen erregen.

“Morgenstunde hat Gold im Munde“ hört sich besser an als er ist. Mehr als ein biederer Kids-Spaß ist dieser Film nicht, dessen Thema auf der Leinwand schon viel temperamentvoller angepackt wurde. Zudem ist die Inszenierung nicht ohne Leerlauf und Wiederholungen, so dass das Vergnügen stets gebremst bleibt (= 2 PÖNIs).