Miss Daisy und ihr Chauffeur Kritik

MISS DAISY UND IHR CHAUFFEUR“ von Bruce Beresford (USA 1989; 99 Minuten; Start D: 22.03.1990).

Er beginnt im Jahr 1948, in Atlanta. Miss Daisy ist eine resolute weiße 72 jährige Lady, die nicht mehr so recht mit ihrem Auto klarkommt. Also heuert ihr Sohn einen erfahrenen schwarzen Fahrer an.
Natürlich ist die alte Dame alles andere als erbaut über den neuen Haus- und Hilfs-Genossen. Und sie versucht ihn auch mit aller Schroffheit und Verachtung schnell wieder loszuwerden. Doch Hoke ist genauso stur wie anhänglich und lässt sich nicht so einfach abschütteln. Ein “merkwürdiges Paar“ hat sich hier auf Lebenszeit gefunden. Was sie in den nächsten Tagen, Wochen und Jahren mit- und gegeneinander unternehmen, wird nett und witzig erzählt.

“Miss Daisy und ihr Chauffeur“ ist ein lieber Film mit einer humanen Botschaft. Plädiert für den respekt- und würdevollen Umgang der Menschen, Klassen und Rassen und geht filmisch dabei mit sentimentaler Herz- und Schmunzelstimmung vor. Professionell in den Hauptrollen: JESSICA TANDY, MORGAN FREEMAN und DAN AYKROYD. Ein schönes, ruhiges Stückchen Film, zu dem der gute alte Louis Armstrong den feinen musikalischen Stimmungsrahmen beisteuert (= 4 PÖNIs).