LADY BUSINESS

PÖNIs: NULL (0/5)

„LADY BUSINESS“ von Miguel Arteta (USA 2018; B: Sam Pitman, Adam Cole-Kelly; K: Jas Shelton; M: Christophe Beck, Jake Monaco; 83 Minuten; deutscher Kino-Start: 12.03.2020); was für ein Blöd- im Sinne von Schwachsinn. Zwei Freundinnen haben sich mit ihrem kleinen Kosmetik-Unternehmen hoch verschuldet. Als sich die Branchen-Ikone Claire (SALMA HAYEK) bereit erklärt, in ihre Firma zu investieren, sind sie erst happy, dann stinkesauer. Als sie mitbekommen, was für ein übles und nicht nur berufliches Scheiß-Spiel die reiche „Wohltäterin“ eigentlich spielt, gehen sie auf Konfrontationskurs.

Wenn Zicken zicken: Nix nimmt man hier den Beteiligten ab. Die Figuren reichen von schlaff bis lächerlich, ebenso wie die platten Slapstick-Versuchs-Späße, währenddessen die so genannten Ulk-Sprüche immer unwitziger klingen. Und öde verpuffen. Wie überhaupt diese ganze miefige Gag-Nummernrevue sich schnell und geschmacklos zu dämlichem Zoten-Nonsens auflöst. Dabei sollen doch die Werte von Freundschaft hofiert werden. Aber mit diesen Ekelszenen um bescheuerte Klo- und Kotz-Humorigkeit verderben sie auch den letzten Spaß-Brei. Mit: Tiffany Haddish, Rose Byrne und eben der Oberweiten-Präsentatorin Salma Hayek. Warum erreicht und füllt dermaßen Mist überhaupt unsere Kinos? (= 0 PÖNIs).

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