HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE

PÖNIs: (4,5/5)

„HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE“ von Maria Speth (Co-B, R + Schnitt; D 2019/2020; Co-B + K: Reinhold Vorschneider; 217 Minuten; deutscher Kino-Start: 16.9.2021);

SINN-VOLL. Titel = „HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE“. Von MARIA SPETH (Co-B + R + Schnitt); D 2019/2020; Co-B: Reinhold Vorschneider; 217 Minuten;“ „Großer Preis der Jury“ der Berlinale 2021; D: Dieter Bachmann; Aynur Bal; Önder Cavdar, Schüler/Innen der Klasse 6b und 6f der Georg-Büchner-Schule in der hessischen Gemeinde Stadtallendorf, ehemals Allendorf; 18 Kilometer östlich von Marburg. „Brandaktuell“ (ARD, „ttt“). Dieser Film porträtiert die Beziehung zwischen einem Lehrer und den Schüler/Innen der 6. Jahrgangsstufe. In einnehmender Offenheit begegnet Herr Bachmann den 12- bis 14jährigen Kindern aus zwölf Nationen mit ihren unterschiedlichen sozialen und kulturellen Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens. Musik ist hier eine allgegenwärtige Sprache, die sich wie selbstverständlich um den zu absolvierenden Unterrichtsstoff legt. Anhand der sozialen Beziehungen in der Klasse erzählt der Film ganz beiläufig von den Strukturen einer kleinen, westdeutschen Industriestadt, deren Geschichte bis zurück in die NS-Zeit von Migration geprägt ist. „Dieser Film verwandelt einen Klassenraum in eine Weltbühne, macht die Schülerinnen und Schüler zu Stars auch ihres eigenen Lebens. Man fühlt, leidet und lacht“ (ZEIT.de). (= 4 1/2 PÖNIs).

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