Haus in der Carroll Street Kritik

DAS HAUS IN DER CARROLL STREET“ von Peter Yates (USA 1988; 101 Minuten; Start D: 05.05.1988).

Der Film spielt 1951 zur Zeit der McCarthy-Ära und erzählt von einer jungen Frau, die sich nicht nur dem gefährlichen Zeitgeist widersetzt, sondern auch noch einer Organisation auf die Schliche kommt, die Nazi-Verbrecher zur Stabilisierung des Systems heimlich ins Land holt und hofiert. Denn schließlich gilt es doch, „den Roten“ den Kampf anzusagen, und dazu wird jeder „Profi“ gerne gebraucht und benutzt. Natürlich steht die Krimistory im Vordergrund des spannenden Geschehens. Aber ebenso ist erstaunlich, wie einmal mehr Amerika, Hollywood, mit eigenem Fehlverhalten und Wahn umgeht.

In den Hauptrollen dieses Films spielen die attraktive Kelly McGillis und Jeff Daniels, der seit „The Purple Rose of Cairo“ und „Gefährliche Freundin“ auch hierzulande immer geschätzter wird (= 3 PÖNIs).

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