FANTASTIC FOUR

PÖNIs:      (4/5)

„FANTASTIC FOUR“ von Tim Story (USA/D 2004/2005; B: Michael France, Mark Frost; basierend auf den gleichn. Comics von Stan Lee und Jack Kirby/erstmals: 1961; Co-Produzenten: Chris Columbus, Bernd Eichinger, Avi Arad; K: Oliver Wood; M: John Ottman; 102 Minuten; deutscher Kino-Start: 14.07.2005); wer sich wundert, dass hier auch „die Deutschen“ mitgewerkelt haben – der phantastische Münchner Produzent BERND EICHINGER (*11.04.1949 – †24.01.2011) war in den 1980er Jahren so pfiffig, Lizenz-Rechte für diesen MARVEL-Comic zu erwerben. Also waren er und seine Produktionsfirma bei der US-Verfilmung mit ihm Business.

Regisseur TIM (mit dem schönen Nachnamen) STORY: geboren am 13. März 1970 im kalifornischen Los Angeles; graduierte an der örtlichen „School of Cinema-Television“ an der Universität von Southern California; schuf Musik-Videos, war als Filmproduzent aktiv und gab sein Spielfilm-Debüt als Regisseur 1997 („One of Us Tripped“). Über die auch bei uns gelaufenen Kinofilme „Barbershop“/2002 und „New York Taxi“/2004 machte er sich „bekannt“ und bekam den Auftrag, mit einem geschätzten Budget von 100 Millionen Dollar diesen Blockbuster für den Sommer 2005 zu schaffen. (Was kommerziell auch gelang, denn dieser Film spielte weltweit insgesamt rund 330 Millionen Dollar ein.)

Zur Comic-Historie verweise ich auf den zweiten Absatz in meiner Damals-Kritik für den 2007-Nachfolger – „Fantastic Four: Rise Of The Silver Surfer“ (s. Kino-KRITIK), wo die personellen und „technischen“ Details genannt werden. Jedenfalls finden sich hier Gebrauchs-stark zusammen: der Edle, die Sexy-Braut, der Hitzkopf, der starke Bär. Alias: Mr. Fantastic (IOAN GRUFFUDD); Die Unsichtbare/Invisible Woman (JESSICA ALBA); Menschliche Fackel/Human Torch (CHRIS EVANS) und Das Ding/The Thing (MICHAEL CHIKLIS). Gemeinsam geht es bei diesem ewigen Gut-Böse-Duell gegen einen Fiesling von Kapitalismus-Schurken, Victor von Doom/Dr. Doom (JULIAN McMAHON).

Eine witzige Comic-Show als Familien-Programm. Mit sympathischen Figuren UND Charakteren; als vergnügliches Rummelplatz- und Jahrmarkts-Vergnügen; mit ironischem Charme und vielen verblüffenden Tricks und Spezialeffekten. Wie (ganz) früher einmal das selbige Sonntag-Nachmittags-Kintopp mit unseren Helden wie Tarzan, Robin Hood oder Eddie Constantine mit seinem simpel-ulkigen „Lemmy Caution“-Rabatz.

„FANTASTIC FOUR“, der Real-Film, bietet eine pure Show zur guten Unterhaltung. Und schaut sich dabei sehr viel lockerer und legerer an als Kino-Batman & Konsorten. Ist unverkrampfte Prima-Unterhaltung für große wie kleine Kinder-Augen; zum Staunen und Schmunzeln; mit angenehm unverbrauchten Akteuren. Sozusagen: herrliches Profi-Kasperle-Entertainment (= 4 PÖNIs).

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