Erik im Land der Insekten Kritik


ERIK IM LAND DER INSEKTEN“ von Gidi van Liempd (B/NL/D 2004; 97 Minuten; Start D: 27.05.2005); ist der Debütfilm eines ehemaligen Szenenbildners und Werbefilmers, hatte auf dem vorjährigen Kinderfilmfest beim Filmfest München Erstaufführung und basiert auf dem gleichnamigen, 1972 erschienenen Kinderbuchbestseller von Godfried Bomans.

Erzählt wird von einem 10jährigen Jungen, der sich nach dem Tod des geliebten Vaters abgekapselt und zurückgezogen hat. Durch eine Laune des Schicksals schrumpft er auf Fingernagelgröße, reist ins Reich der Insekten, um dort viele Abenteuer zu bestehen und neuen Lebensmut zu finden. Phantasie- wie liebevoller Kinderfilm, mit teilweise feinem altmodischem Charme und „handgemachtem“ Humor durchsetzt, bei dem es um Werte wie Mut, Freundschaft und Respekt gegenüber allen Lebewesen (und vor allem auch gegenüber den Kleintieren) geht. Angenehm unterhaltsam für Jung UND Alt (= 3 PÖNIs).