Einmal ist keinmal Kritik

EINMAL IST KEINMAL“ von Julie Anne Robinson (USA 2010; 93 Minuten; Start D: 19.04.2012); heißt im Original „One For The Money“, ist eine 40 Millionen Dollar-Produktion, die quasi bislang „überall“ gefloppt ist, wo sie anlief, und zudem fast nur miese Kritiken bekam. Wie jetzt auch. Hier.

Der Film basiert auf dem Erfolgsroman „One fort he Money“ der amerikanischen Autorin Janet Evanovich aus dem Jahr 1994, die danach bislang 18 Romane um die Amateur-Kopfgeldjägerin Stephanie Plum veröffentlichte (= kenne keinen davon).

Ich mag sie nicht. Finde sie als ständige blonde Grinse-Tusse mit vollem Oberbau „wurscht“. Rollen-banal: KATHERINE HEIGL, geboren am 24. November 1978 in Washiongton, D.C., deren Großvater immerhin aus dem deutschen Esslingen stammt und die mit Blöd-Komödien wie „Beim ersten Mal“ (2007/na ja, noch etwas ulkig) „27 Dresses“ (2008) oder „Die nackte Wahrheit“ (2009) populär wurde. Hier nun hat sie sich ihre blonde Mähne brünett gefärbt, was aber auch nichts hilft: SIE wirkt auch hier nur EINFACH doof. In einer simplen, vorhersehbaren und weitgehend unterhaltungslosen Krimi-Herz-Komödie. Heigl mimt eine prollige Unterwäscheverkäuferin in einem miesen Kaufhaus von New Jersey. Eben Stephanie PLUM. Die entlassen wird und völlig blank ist. Pleite. Der rote Sportflitzer, ade, ebenso fast die gesamte Wohnungseinrichtung. Also wird sie Kautionsjägerin bei Vetter Winnie. Natürlich stellt sie sich erstmal unbeholfen an. Tollpatschig. Überfordert. Ungeschickt. Regelrecht dusslig. Ist doch klar. Dann – anstatt Pfefferspray lieber die Wumme benutzt. Ihr erstes Personenziel: Ein des Mordes verdächtiger ausgebuffter Ex-Cop. Und Ex-Lover von ihr. Joe (Jason O’Mara). Kopfgeld oder Liebe? Hiebe oder Triebe? Was glauben SIE???

Ein Schwachmaten-Movie. Weder komisch noch spannend. Weder romantisch noch zünftig. Mit viel armseligem Klischee-Dampf, wenn mal wieder Afroamerikaner und Latino-Amis als die üblichen üblen Schurken vom Dienst antreten. Müssen. Das bleibt dämlich. Läppisch. Flach. Kaputt.
Zudem zeigt sich die Mix-Chose aus Krimi, Gefühl und Ulk-Hüpferei voll von uninteressanten Ungereimtheiten.

Übrigens – auch mit von der lahmen Show: Die heuer, seit 1.April 2012, 80jährige DEBBIE REYNOLDS als Stephanies bazige Oma. Mit rüdem Exzentrik-Charme. Eine Promi-Omi muss, will offensichtlich die Rente ein bisschen aufbessern. Na ja. Nur ein kurzer netter Nebenschauplatz. Unwichtig. Allemal.

Denn: „Einmal ist keinmal“ ist ein blöder PLUM-PLUM-Film. Der im Kino nur „stört“ und gleich auf DVD hätte verramscht werden sollen (= 1 PÖNI).