Ein ganz normaler Hochzeitstag Kritik

Wenn Bette Midler und Woody Allen zusammen in einer Komödie von Paul Mazursky auftreten, ist Neugierde und Vorfreude angesagt. Mazursky ist Experte und hat sich mit Filmen wie “Zoff in Beverly Hills“ und “Feinde – Die Geschichte einer Liebe“ qualifiziert.

Sein neuester Streich heißt
EIN GANZ NORMALER HOCHZEITSTAG“ von Paul Mazursky (B+R; USA 1991; 89 Minuten; Start D: 11.04.1991). Es ist der 17. Hochzeitstag von Deborah und Nick, und sie wollen ihn ganz gepflegt und erbaulich in einem dieser amerikanischen Konsum-Kathedralen, genannt “Mali“, feiern. Sie, die erfolgreiche Psychologin, und Er, der hochkarätige Anwalt, sind ein Traum-Paar. Doch Wolken ziehen am Ehe-Himmel auf, als sie sich nacheinander kleine Seitensprünge gestehen. Fortan geht es Trepp auf und ab mit Reibereien und Versöhnung. Bis zum nächsten Mal…

Bette Midler und Woody Allen, das ist Feuer und Wasser in einem unterhaltsamen Topf. Nicht krakeelend, sondern amüsant und hintergründig. “Ein ganz normaler Hochzeitstag“, das ist eine hübsche Geschichte aus der modernen
Plastik-Welt von heute (= 3 ½ PÖNIs).