EIN LEICHTES MÄDCHEN

PÖNIs:   (0,5/5)

„EIN LEICHTES MÄDCHEN“ von Rebecca Zlotowski (Co-B + R; Fr 2018; Co-B: Teddy Lussi-Modeste; K: Georges Lechaptois; 92 Minuten; deutscher Kino-Start: 12.09.2019); natürlich wird sie – fast oder ganz – nackt präsentiert. ZAHIA DEHAR, deren Körper „Bearbeitungsspuren“ zeigt, wurde am 25. Februar 1972 in Algerien geboren, kam mit 10 Jahren mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder nach Paris. Bei „Wikipedia“ wird sie als Ex-Prostituierte benannt, die monatlich bis zu 20.000 Euro verdiente. Bekannt wurde Zahia Dehar 2009, als die damals noch Minderjährige angeblich mit den französischen Fußballnationalspielern Franck Ribéry und Karim Benzema „was hatte“. Die Medien begleiteten damals den Prozess. Umfangreich.

Die Co-Autorin und Regisseurin benutzt ihren „Pornochic“ („epd-film“) für eine auf sie zugeschnittene Geschichte, die im Juli in Cannes spielt. Zahia mimt ein flottes Luder, das sich gerne im Luxus-Milieu der Reichen aufhält und verkauft. Und dabei ihre 16-jährige Nichte Naima (MINA FARID) „mitzieht“. Die hat Ferien und schaut sich das alles mal an. Was ihre Pariser Verwandte hier so „scharf“ treibt. Die dann auch schon mal pseudo-philosophisches Geschwätz von sich gibt und angeblich über die Romane von Marguerite Duras Bescheid weiß. Währenddessen werden die Herr-und-Hund-Verhältnisse auf der Besitzer-Yacht nebenbei beschrieben. Motto: Kerle-Stechen.

Ein unangenehmer Streifen über Reichtum und Macht mit Fick-Details. Ziemlich blöd beschrieben und dumm palavert (= 1/2 PÖNI; für das schöne Landschafts-Panorama).

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