Couch-Trip Kritik

In „DER COUCH-TRIP“ von Michael Ritchie (USA 1988; 97 Minuten; Start D: 18.08.1988); geht es um Amerikas Lieblingsthema: der Seelenanalyse und der Frage, wer ist wirklich verrückt? Dabei fällt die Antwort ziemlich eindeutig aus bei der Gegenüberstellung zwischen echten und „nachgemachten“ Psychiatern. Hier ist ein nachgemachter, und den spielt “Blues Brother“ Dan Aykroyd mit hinreißender Lächerlichkeit.
Die Story ist kurz erzählt.

Ein Häftling macht auf Macke, um ein bequemes Leben führen zu können, und erweist sich dabei cleverer und fachmännischer als all die beknackten Seelenklempner. Er hat Erfolg, während die “richtigen Doktoren“ Mühe haben, ihre Identitäten auszuweisen.

“Der Couch-Trip“ ist eine amüsante Schwindelei und eine über weite Strecken vortreffliche Komödien-Attacke auf amerikanische Neurosen und Neurotiker. Dan Aykroyd ist natürlich hierbei das Paradepferd, tatkräftig unterstützt von Assen wie Walter Matthau oder Charles Grodin.

Ein pfiffiges Vergnügen: “Der Couch-Trip“ (= 3 ½ PÖNIs).