Das Comeback

DAS COMEBACK“ von Ron Howard (USA 2005; 144 min; Start D: 08.09.2005); dem „Oscar“-Preisträger für „A Beautiful Mind“, beeindruckt nicht minder und setzt, mit seiner phantastischen Choreographie, neue Maßstäbe für BOXER-Filme. Obwohl hier doch wieder einmal vom „American dream“ erzählt wird („Vom Dreckfresser zum Erfolgstypen“), kommt dies diesmal OHNE Kitsch und Pathos oder patriotischen Schmalz daher. Dabei handelt es sich um eine packend-authentische Story: Die des Ende der 20er US-Jahre vielversprechenden Schwergewichts-Boxers JIM BRADDOCK, der wirklich erst (in den amerikanischen Depressionsjahren) mit seiner Familie nach GANZ UNTEN abdriftet, um danach als „Cinderella Man“ (wie ihn ein Sportjournalist tauft/ Originaltitel des Films) unerwartet wie unglaublich „aufzustehen“ und sich „hochzuschlagen“.

Der in Neuseeland geborene und in Australien aufgewachsene Hollywood-Star und „Oscar“-Preisträger RUSSELL CROWE („Gladiator“) überzeugt mit der unter die Haut gehenden Hauptrollen-Figur. An seiner Seite: „Oscar“-Preisträgerin RENÉE ZELLWEGER („Unterwegs nach Cold Mountain“; „Bridget Jones“, „Nurse Betty“) als kluge Ehefrau. Ein trotz der (Box-)Härte außerordentlich wahrhaftig-wirkendes, sehr berührendes, atmosphärisches, packendes Drama. Und: Ein auch deshalb so aufregendes, tolles Film-Epos, weil auch das Ensemble großartig, typengerecht und charakterstark-überzeugend „mitmischt“ (wie z.B. der charismatische PAUL GIAMATTI/“Sideways“/ als Manager). Ebenfalls ein absolutes MEISTERWERK (= das natürlich auch mit 5 PÖNIs bewertet werden muss!!!). = ICH LIEBE DAS KINO IN DIESER WOCHE =

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