Club der toten Dichter Kritik

Der Nachwuchs probt den Aufstand. Aber: Ausgerechnet ein Pädagoge wird dabei zur rebellischen Vorbild. Der amerikanische Film „DER CLUB DER TOTEN DICHTER“ von Peter Weir (USA 1989; 128 Minuten; Start D: 25.01.1990; DVD-Veröffentlichung: 16.05.2002).

1989 ist er entstanden, spielt 1959 an einer konservativen Schule in Vermont. Dort herrschen 4 eiserne Grundregeln: Tradition, Ehre, Disziplin, Leistung. Ein neuer Lehrer bringt diese autoritären Prinzipien durcheinander, als er den Schülern über die Literatur Selbständigkeit und Selbstbewusstsein beibringt. Mit seinen unorthodoxen Lehr- und Umgangsmethoden bereichert er seine aufwachenden Schutzbefohlenen und ärgert die Vorgesetzten. “Der Club der toten Dichter“ lebt in allererster Linie von dem großartigen Schauspieler Robin Williams als antiautoritärer Held. Seine Sprach-Zynik, seine Ironie-Kraft sind faszinierend und filmbeherrschend.

“Der Club der toten Dichter“ war in diesem Jahr einer der Erfolgsfilme im Kino (= 4 PÖNIs).