Brennende Betten Kritik

Komisches aus Deutschland mit irrwitziger britischer Humor-Beteiligung ist „BRENNENDE BETTEN“ von und mit Pia Frankenberg (D 1988; 85 Minuten; Start D: 10.11.1988).

Die spielt
eine junge, selbstbewusste Frau, die ihr Gefühlsleben endlich mal selber dirigieren will. Also geht’s auf Wohnungs- und Männersuche. Wobei ihr ein britischer Musiker und Heim-Feuerwerker mehr als einmal über den Weg läuft. Der heißt Harry und ist zuhause von seiner Frau rausgeschmissen worden. Die beiden Temperamentsbündel gehen ziemlich verschiedene Wege, um dann doch festzustellen, dass sie ganz gut miteinander können und zueinander passen.

“Brennende Betten“ lebt von der ersten Stunde, vom dortigen Wortwitz und vor allem vom köstlichen lan Dury. Der war uns hierzulande bislang vornehmlich als Rock-Man bekannt und erweist sich hier auch als exzellenter Schauspieler. Die durch Regie und Hauptrolle sichtlich und hörbar überforderte Autorin und Produzentin Pia Frankenberg kann ihm nur momentweise das Wasser reichen. Ansonsten gehört ihm die Show: diesem liebenswerten Chaoten und Clown lan Dury.

“Brennende Betten“ – eine deutsche Komödie mit gebremstem Schaum, die nur zeitweise pointiert funktioniert (= 2 ½ PÖNIs).