American Diner Kritik

Mit “Rain Man“ wurde der amerikanische Regisseur Barry Levinson auch bei uns bekannt. Jetzt endlich kommt auch sein 82er Debütfilm „ AMERICAN DINER“ von Barry Levinson (B+R; USA 1990; 110 Minuten; Start D: 06.09.1990) auf die Leinwand.

Er ist 1959 in Baltimore angesiedelt und erzählt von fünf sehr unterschiedlichen Freunden. Sie treffen sich regelmäßig in ihrem Lieblingslokal, dem ‘Diner‘, um über ihre Erfahrungen, ihre Wünsche, Hoffnungen und Träume zu berichten. Ihre Gespräche handeln vom Football und vom Sex, von Beziehungsängsten und der Zukunft und von der Musik jener Tage. Sie stehen auf Elvis und Sinatra, auf Johnny Mathis und Jerry Lee Lewis. Levinson beobachtet unaufdringlich, behutsam und mit geschmackvoller Neugier seine Burschen und informiert zugleich über Atmosphäre und Muff der ausgehenden fünfziger Jahre. MICKEY ROURKE, einer der fünf, tritt noch ohne Maske und Gehabe auf und zeigt unverbrauchte, kraftvolle Begabung. An seine Seite: die Debütantin ELLEN BARKIN.

“American Diner“ ist eine cineastische Perle und wird sowohl in der deutschen Synchronfassung als auch im Original mit deutschen Untertiteln angeboten (= 4 PÖNIs).