Affe im Menschen Kritik

Der Erfinder der besseren Zombie-Filme – “Die Nacht der lebenden Toten“, “Zombie“ bleibt mit „DER AFFE IM MENSCHEN“ von George A. Romero (B+R; USA 1988; 113 Minuten; Start D: 23.02.1989); seinem Thema und Genre treu. Es geht um einen experimentierfreudigen Wissenschaftler.

Der will seinem querschnittsgelähmten Freund helfen. Spritzt einer kleinen Affen-Lady ein Serum aus menschlicher Hirnmasse, trainiert sie, so dass dieses kleine Wesen zur unentbehrlichen Helferin und Dienerin des Freundes wird. Aber auch ein rabiates Eigenleben entwickelt und dessen böse Gedanken erkennt, übernimmt und in die Tat umsetzt. Die- Herr/Knecht-Rollen geraten immer mehr ins Wanken und führen schließlich zur Katastrophe.

“Der Affe im Menschen“ sieht sich wie ein Horrorfilm aus den Fünfzigern an, nur sind die Bilder nicht schwarz-weiß, sondern bunt. Es ist ein sich eher leise entwickelnder Spannungsfilm, dessen Attacken auf das weite Feld des Unterbewusstseins behäbig und bekannt wirken.

Ein nur stellenweise interessanter, ansonsten wenig origineller und spannender Film (= 2 PÖNIs).