Abyss Kritik

Über 50 Millionen Dollar stecken in der amerikanischen Produktion
ABYSS“ von James Cameron (USA 1989; 145 Minuten; Start D: 28.09.1989).

In rund 600 Meter Tiefe ein amerikanisches Atom-U-Boot attackiert. Warum und von wem, weiß niemand. Eine zusätzliche große Gefahr bildet eine tiefe Erdspalte auf dem Meeresboden, in die das Schiff abzusacken droht. Hilfe und Aufklärung soll das Team einer bemannten Unterwasser-Ölbohrstation bringen. Dessen Anführer ist ein Ehepaar, das eigentlich im Begriff war, sich scheiden zu lassen. Das führt natürlich auch zu privaten Spannungen beim ewigen Duell zwischen Gut und Böse. Aber in der Hauptsache geht es um etwas, von dem niemand weiß, was es überhaupt ist und bedeutet.

“Abyss“, auf Deutsch: “Abgrund/Schlund/Hölle“, ist ein Genre-Mischmasch von Wasser-Western und Fantasy- wie Science-Fiction-Spielereien. Sehr aufwendig, gigantisch und trickreich aufgemotzt und mit Zitaten an Filme wie “Das Boot“, “Der Blade Runner“ oder “Alien“ und “E.T.“ versehen. Und mit philosophischen Anspielungen auch an “2001“: Der Mensch an der Grenze seines Ichs und seiner Möglichkeiten. Das wird laut, lang und ganz unterhaltsam vorgeführt.

“Abyss“: oder aus der “Unheimlichen Begegnung der 3. Art“ wird eine leidlich spannende, märchenhafte vierte. Für immerhin 50 Millionen. Dollar (= 3 PÖNIs).