16 Blocks Kritik

16 BLOCKS“ von Richard Donner (USA/D 2006; 105 Minuten; Start D: 20.04.2006); einem Genre-Haudegen (vom Jahrgang `39/heute also 66) in Hollywood (die „Lethal Weapon“-Serie mit Mel Gibson/Danny Glover; „Superman – The Movie“; „Das Omen“), der hier ein passablen Spannungsfilm in quasi Action-Thriller-Kammerspielform erzählt. Mit BRUCE WILLIS als ausgebranntem, alkoholabhängigem und beinverletztem New Yorker Cop, für den ein zunächst ganz unkomplizierter Auftrag zu einem Alptraum und Selbstfindungstrip werden soll.

Dabei gilt es, den schwarzen Kleinkriminellen Eddie in das nur 16 Häuserblocks entfernte New Yorker Gerichtsgebäude zu bringen, damit der dort seine Aussage machen kann. Doch dann stellen sich korrupte wie brutale Kollegen aus den eigenen Reihen in den Weg, um Eddie umzubringen. Und Jack Mosley sieht sich gezwungen, sofort Position beziehen zu müssen: Will er`s weiterhin verhältnismäßig „bequem“ haben oder steigt er wieder in den Ring zurück und kämpft/fightet?

BRUCE WILLIS als in die Jahre gekommener, abgewrackter, müder Polizist mit Schnauzbart und dicker Wampe ist ein Prima-Anti-Held-Erlebnis und eine ebensolche Klasse-Karikatur seiner sonstigen Leinwand-Kerle, während Hip-Hopper MOS DEF als nervende, moralisierende Quasselstrippe bestens mithält. Gute, solide Unterhaltungsware (= 3 PÖNIs).