TATORT: BOROWSKI UND DAS LAND ZWISCHEN DEN MEEREN (25.2.2018)

Quelle: NDR/Christine Schroeder

Für mich ist er DER Loser unter den „Tatort“-Polizisten, der Herr Klaus Borowski aus Kiel. Eine linkische Schnüffler-Dumpfbacke, gespielt  von AXEL MILBERG. Ein physischer Lahmarsch-Bulle, intellektuell-arrogant, sich oftmals nur durch seine defekte Überheblichkeit langweilig auszeichnend. Seit der ARD-Folge 549 – „Väter“; 30. November 2003 – ist er aktiv; gemeinsam mit „Charlotte Lindholm (= Maria Furtwängler) hat er die lächerliche 1000. „Tatort“-Folge vom 13. November 2016 („Taxi nach Leipzig“) mit-versaut (s. TV-KRITIK), und zuletzt war er auch bei/mit seinem 30. Auftritt in „Borowski und das Fest des Nordens“ am 18. Juni 2017 eine verkorkste Zumutung (s. TV-KRITIK). Deshalb war ich gespannt, ob Milberg-Borowski (bzw. umgekehrt) heute endlich einmal sein desaströses Nuschel-Charisma hinter sich lässt und halbwegs spannend wie verständlich im „Tatort“-Krimiland Norden unterwegs ist. Nunmehr, wie wir wissen, ohne seine ehemalige, 13 mal dabei gewesene, exzellente Assistentin Sarah Brandt alias Sibel Kekilli, die sich im letzten Sommer verabschiedete. Der ARD-„Tatort“-Fall 1049 ist „umfangreich“ betitelt mit: „Borowski und das Land zwischen den Meeren“; Regisseur war Sven Bohse, der gemeinsam mit Ben Braeunlich auch das Drehbuch verfasste.

Ernsthaft, das Schicksal hat soeben zugeschlagen, oder sich erbarmt?, jedenfalls: mein Fernseher machte um 20.45 Uhr „zu“. Kaputt. TV-Ende. Für heute. Nix mit weiterhin „Tatort“. Bis dahin: Na ja. So etwas in der Spiel-Art.

ABER: Ich würde zu gerne von EUCH wissen, wie Euch der neue Borowski-„Tatort“ gefallen hat. Habe ich etwas versäumt oder war er nur „Plärre“? Ich bitte um viele Kommentare. Danke und gute Grüße, der sich nun einem Buch zuwendende PÖNI Pönack