TROUBLE

„TROUBLE“ von Theresa Rebeck (B + R; USA 2016; K: Christina Voros; M: Rob Burger; 100 Minuten; deutscher Kino-Start: 20.12.2018); dieser Film zählt mit zu den überflüssigsten im Jahreskino 2018. In den Bergen von Vermont angesiedelt, wo Hinterwäldler sich auch als solche aufführen: provinziell im Denken, dumm-bazihaft im Handeln, einfältig und spannungslos in der Bewegung. Lauter unsympathische Menschen tun lange Zeit lauter grölende, unsympathische Dinge. Warum sollte dies für uns von irgendwelchem Interesse sein? Ist es nicht – DIE stehlen uns hier nur wertvolle Zeit.

Thema: Zwist in einer Familie und in deren Freundeskreis. Als die dominante Schwester (immerhin: ANJELICA HUSTON) ihren Bruder (immerhin: BILL PULLMAN; mit grauslichem Grimassieren) von ihrem Land verjagen will und der nicht weicht, schießt sie ihn an. In die Schulter. Vorher wie nachher – elendes Geplapper, mit deppertem Figurenstadl, zu dem sich auch noch eine entsetzlich rollenbekloppte JULIA STILES als Frau vom Katasteramt und Blond-Liebchen gesellt. Und der sonst so prächtige DAVID MORSE („The Green Mile“) weiß wohl auch nicht so recht, warum er hier mitläuft. Gegen Ende haben sich alle dann wieder plötzlich ganz Family- & Friends-lieb.

Dieser Pseudo-Trabbel ist an den Haaren herbeigezogen, völlig banal und total langweilig (= 1/2 PÖNI; für die schöne Landschaft).