TATORT: VIER LEBEN (16.2.2025)

(Fotoquelle: rbb / Gordon Muehle)

Achtung, Achtung, hier ist TV-Krimi – Berlin! Erst gab es eine „TATORT“-Start-Doppelfolge zu Ostern 2023, mit dem Erstauftritt der Ermittlerin Susanne Bonard (CORINNA HARFOUCH), dann im Vorjahr zeigte sich eine mittel-prächtige Spannung mit „Am Tag der wandernden Seelen“ (s. TV-KRITIK /5.5.2024/3 PÖNIs).
Und heute Abend, beim dritten Auftritt von MARK WASCHKE (als Robert Karow) und „Susanne“ Harfouch, bestand der Spannungsfilm aus zwei Seiten. Zum Einen durch mörderische Tötungsdelikte, zum Anderen aus einem historischen politischen Desaster. Als 2021 in Afghanistan die Taliban die Macht in Kabul zurückeroberten, waren „die Deutschen“ nicht nur nicht vorbereitet, sondern auch dilettantisch in der politischen wie auch zwischenmenschlichen Praxis. Und als sich langsam herausstellt, wer hier warum für Vergeltung, für Rache mordet, sind Bewegungen und Ausführung ein Minenfeld der Rache. Man kann auch sagen, dass „unsere“ beiden nervösen regionalen Polizisten/Innen mit diesen Ereignissen überfordert waren.
Dies hier war Berliner Krimi-Drama, dass einige Zeit brauchte, um in Spannungsschwung zu geraten. Die Entschuldigung dafür steht im Vorspann: der Film von Thomas André Szabo (Drehbuch) und Mark Monheim (Regie) ist „angelehnt an wahre Begebenheiten“. Ach so ( = 3 PÖNIs).

Teilen mit: