Stars and Bars Kritik

STARS AND BARS“ von Pat O’Connor (USA 1988; 94 Minuten; Start D: 15.09.1988); entstand nach dem gleichnamigen Roman von William Boyd.

Ein ebenso feinsinniger wie schüchterner und schrecklich höflicher britischer Kunstexperte muss und will sich in der Neuen Welt bewähren. Aber die ist mit allerlei Tücken ausgestattet. Und als er gar im tiefsten amerikanischen Süden einem verschollenen Renoir nachspürt, lernt er vollends den exzentrischen amerikanischen Alptraum und Alltags-Wahnsinn kennen und fürchten.

Daniel Day Lewis aus “Die unerträgliche Leichtigkeit- des Seins“ spielt diesen Briten Henderson Dores mit unvergleichlichem Charme. Aber der eigentliche Star ist Regisseur Pat O‘Connor. Der ist Ire und durch seinen Film “Cal“ bekannt. O-Connor hält so amüsant- und nicklig den Amis einen Spiegel vor Augen, dass man meint, in einem dieser sympathisch-hinterhältigen Narrenspiele des Meisters Robert Altman zu sitzen. Zweideutiger “schwarzer“ Humor ist an der Tagesordnung. Lächeln und Lachen machen viel Sinn und Vergnügen.

“Stars and Bars“ ist ein schöner und ganz gemeiner Filmstreich (= 4 PÖNIs).