SPIONE UNDERCOVER – EINE WILDE VERWANDLUNG

PÖNIs:   (1/5)

„SPIONE UNDERCOVER – EINE WILDE VERWANDLUNG“ von Troy Quane und Nick Bruno (USA 2017- 2019; B: Brad Copeland, Lloyd Taylor; M: Theodore Shapiro; 90 Minuten; deutscher Kino-Start: 25.12.2019); Animationsfilme sollen meistens kindisch und auch für begleitende Erwachsene lustig sein. DER HIER ist beides NICHT. „Spies in Disguise“ gibt sich albern, ist aber hysterisch-blöd-komisch und bietet handelnd wie schon gar nicht deutsch-stimmlich gute Unterhaltung.

Der Film lag schon seit längerer Zeit start-bereit herum, jetzt hat man ihn in die Nähe des Starts vom neuen 007-Bond-Film platziert. Stellt einen arroganten, coolen Geheimagenten mit Namen Lance Sterling in den Blickfang, der im Original von Will Smith und im Deutschen, ehrlich, von Steven Gätjen – sehr eindimensional – gesprochen wird. Der ist dauernd unterwegs und darauf aus, die Welt vor dem Untergang zu retten. Was ihm bisher auch immer gelungen ist. Doch nun hat er ein Problem, denn Nerd Walter, sozusagen der „Q“ von der Entwicklungsabteilung, will nicht immer nur der Hand-Langer für den gefeierten Oberagenten-Fuzzi Lance sein, sondern selbst auch mal „auf den Putz“ hauen. Minderwertigkeitskomplexe zuhauf. Dazu verwandelt er Lance in eine Taube, hat aber noch kein Mittel für eine Zurück-Umwandlung. So dass sich nun der Super-Agent inmitten von einem kleinen Tauben-Schwarm wiederfindet. Hört sich ulkig an, ist es aber beileibe NICHT. Ganz im Gegenteil: Der Film langweilt entsetzlich. Ist doof UND zäh. Zugleich. Und: spröde. Worum es geht? Natürlich: Welt-Rettung. Und so was.

LAHM. Trotz allen Draufgängertums in Sachen Tricks und – vermeintlichen – Gags. Viel zu viel Action, zugequatscht mit viel zu vieler Schlaumeier-Geschwätzigkeit, dazu noch dieses dauernde nur nervende Hysterie-Tempo; der Film ist für den kleinen Nachwuchs viel zu quer und für Ältere viel zu: unangenehm. Im Sinne von: belästigend. Also: Animation für die Tonne (= 1 PÖNI).

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