SO SPIELT DAS LEBEN

SO SPIELT DAS LEBEN“ von Greg Berlanti (USA 2009; B: Ian Deitchman; Kristin Rusk Robinson; K: Andrew Dunn; M: Blake Neely; 115 Minuten; Start D: 21.10.2010); der 38jährige New Yorker hat sein Handwerk als Autor, Regisseur + Produzent beim US-Serien-Fernsehen ausgeübt („Brothers & Sisters“). 2000 hatte er sein Spielfilmdebüt mit der Beziehungskomödie „Der Club der gebrochenen Herzen“. Hier nun bemüht er sich, eine Hollywood-Blondine ins rechte Licht zu setzen, die „drüben“ (z.B. in der TV-Serie „Grey´s Anatomy“) ziemlich erfolgreich ist, bei uns aber nicht zünden will. Und in seichten Unterhaltungsversuchsplotten wie „Die nackte Wahrheit“ oder „27 Dresses“ oder (am schlimmsten) „Kiss & Kill“ vor einiger Zeit ziemlich nervte: KATHERINE HEIGL, Jahrgang ´78.

Als Holly Berenson hat sie mit einem exklusiven Catering-Service mächtig zu tun (und deshalb natürlich auch keinen Kerl). Eric Messer dagegen (ein Schönling: JOSH DUHAMEL) ist beim Fernsehen für Sport zuständig und auf permanenter Frauenjagd. Als ihre gemeinsamen Freunde, das Ehepaar Novak, ein Blind Date arrangieren, endet das desaströs. Beide können sich nicht „riechen“. Ganz und gar nicht. Doch dann schlägt das Gefühlsschicksal erbarmungslos zu: Die Novaks sterben bei einem Autounfall, und die Beiden sollen, müssen sich fortan um deren kleine Tochter Sophie kümmern. Das Testament bestimmt die umtriebigen Holly + Eric als Betreuer. Widerwillig, natürlich, zieht man also in ein Vorstadthäuschen und übt sich fortan um Kinderkram wie Brei und Windeln. Bzw. umgekehrt. Missgeschicke immer inbegriffen. NATÜRLICH kommt man sich dabei nach und nach auch „erheblich“ näher.

Gags wie verschmierter Windelinhalt im Gesicht von Holly (natürlich gerade als die Nachbarn auftauchen) oder wenn sie sein geliebtes Motorrad zu Schrott fährt, sind annonciert. Lustig. Ist das NICHT. Eher blöd. Belanglos. TV-Krimskrams. Ebenso banal wie ständig vorhersehbar. Unnötiges Seicht-Kintopp. Mit einer weiterhin mehr nervenden Katherine Heigl (= 1 PÖNI).

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