Seitensprünge Kritik

SEITENSPRÜNGE“ von Joel Schumacher (USA 1989; 109 Minuten; Start D: 03.08.1989). Den kennen wir schon auf Französisch, “Cousin, Cousine“ heißt das Original von Jean-Charles Tacchella aus dem Jahre 1975.

Zwei Großfamilien und ihre komischen Angehörigen. Jeder ist auf seine Weise hinter dem Glück her und wirkt dabei „sehr überzeugend“. Herz, Schmerz, Liebe, Hiebe. Triebe. Das alte, junge Dauer-Thema.

Zwei haben die falschen Partner. Und es ist ebenso amüsant wie tückisch, bis endlich die Gefühls-Oase in der Beziehungswüste erreicht ist. “Seitensprünge“ ist von leichter Hand, aber nicht leichtsinnig. Ein sympathischer Film, der prima unterhält, weil er mit dem Partnerstress angenehm ironisch und zulässig-sentimental umgeht. Die Schauspieler sind okay.

Ted Danson ist ein liebenswerter Gockel, der alte Lloyd Bridges ein hinreißender geiler Oldie. Und Isabella Rossellini?: Mama Ingrid Bergman winkt immer mehr charmant zurück. “Casablanca“-Gefühle kommen auf, lass Dir in diese wunderbaren Augen schauen, Kleines…(= 4 PÖNIs).