ROBIN HOOD – EIN LEBEN FÜR RICHARD LÖWENHERZ

Der britische Adels-Rebell Robin Hood ist derzeit wieder einmal ein Film- und Kino-Thema. Zwei amerikanische Produktionsfirmen streiten dabei um die Publikumsgunst. Die 20th Century Fox schuf gerade eine 15 Millionen Dollar-Produktion, die kürzlich in der kompletten, 2 ½ stündigen Version im amerikanischen Fernsehen lief und jetzt, entsprechend gekürzt, im Kino auftaucht.

Warner Brothers dagegen hat in diesen Stoff rund 50 Millionen Dollar investiert, hat den “Wolfstänzer“ Kevin Costner engagiert und bringt ihren Film im September ins Kino. Warum nun gerade der Land-Revoluzzer Robin Hood derzeit wieder so ein großes Thema ist, wird angesichts der ersten Neuverfilmung überhaupt nicht klar. In „ROBIN HOOD – EIN LEBEN FÜR RICHARD LÖWENHERZ“ von John Irvin (USA 1991; 104 Minuten; Start D: 13.06.19961); schleppt sich das altbekannte Geschehen müde dahin, ist von besonderer Spannung oder großem Reiz keine Spur. Patrick Bergin, der eben noch als “Feind in meinem Bett“ Julia Roberts terrorisierte, ist ein schlaffer Krieger, während Gegenspieler Jürgen Prochnow viel zu sehr grimassiert.

Dieser Robin Hood-Film jedenfalls ist ein Reinfall (= 1 PÖNI).