RENTAL FAMILY

PÖNIs: (3,5/5)

EMPATHISCH. NETT. LUFTIG. Titel = „RENTAL FAMILY“ von Hikari (Co-B + R; Japan/USA 2024: Co-B + Co-Produktion: Stephen Blahut; K: Takuro Ishizaks; M: Jón por Birgisson; Alex Somers; 103 Minuten; deutscher Kino-Start: 08.01.2026). BRENDAN FRASER, geboren am 3. Dezember 1968 in Indianapolis, ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schauspieler. DEN wir seit Anfang 1990-er Jahre kennen (mit Filmen wie „Steinzeit Junior“; „Die Mumie“/2001 und 2008). 2022 hatte er ein erfolgreiches Comeback, als er in Darren Aronofskys Movie „THE WHALE“ (s. Kino-KRITIK /2023/5 PÖNIs) den Hauptpart eines übergewichtigen, schwerkranken Englischprofessors übernahm. Seine imposante Darbietung und seine phantastische Maske erlangten weltweit positive Resonanz. Für „The Whale“ wurde er 2023 unter anderem dafür mit dem „Oscar“ belobigt.

Hier hat er wieder  eine „spezielle“ Rolle. Zunächst: ER ist sympathisch. Der glücklose Philip Vandarpleog. Spielt in der Ersten Rolle den von Pech verfolgten Ami-Philip, der seit langem in Tokio lebt und einen Job bei einer Agentur annimmt, die sich auf die Vermietung von „Familienmitgliedern“ spezialisiert hat. Was berührend wirkt und mit emotionalem Augenzwinkern verbunden ist. Dabei muss sich der Gast-Japaner nicht nur selbst ständig etwas vormachen, sondern auch behutsam warten, bis sich eine Art Berufsziel und -Seele „meldet“. Allerdings – verbunden mit nicht immer ganz astreinen, also erlaubten gesellschaftlichen Regeln.

„Manchmal ist es ok, so zu tun als ob“ beziehungsweise: „Das Geschäft mit der Einsamkeit von Menschen floriert“. Die Suche nach dem Sinn des Lebens. In einem „erheblich“ fremden Land. Wie kriege ich DAS zusammen. Wenn Gefühle gewollt und dabei gekauft werden. Müssen. Um halbwegs zu funktionieren. Für eine japanische „Rental Family“-Agentur schlüpft dieser Phiip in unterschiedliche Rollen und tritt in verschiedenen Figuren/Rollen auf, um als Sohn, Ehemann oder Vater zu imponieren. Und um Lebensgeld zu „erreichen“. Zu  bekommen. Während „der einheimische fremde Amerikaner“ dabei mehr und mehr in die Lebenswelten seiner Kunden eintaucht und dort hilft, familiäre Lücken zu füllen. Die Grenzen zwischen Schauspiel(er) und Realität verschwimmen. Zaghaft, aber und immer bestimmt(er). Fazit: Wenn fremde Gefühle sich einmischen und immer fester klammern. Mit Disney-Charme (= 3 1/2 PÖNIs).

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