NICHT GANZ KOSCHER – EINE GÖTTLICHE KOMÖDIE

PÖNIs: (4/5)

„NICHT GANZ KOSCHER – EINE GÖTTLICHE KOMÖDIE“ von Stefan Sarazin und Peter Keller (B + R; D 2018/2019; K: Holger Jungnickel; Alexander Haßkerl/Dreh Haifa; M: Matthias Petsche mit Michael Popp; 121 Minuten; deutscher Kino-Start: 4.8.2022);

Drei Religionen. Zwei Männer. Ein Kamel. Titel = „NICHT GANZ KOSCHER – Eine göttliche Komödie“ von Stefan Sarazin und Peter Keller (B + R; D 20178/2019; K: Holger Jungnickel; Alexander Haßkerl /Dreh Haifa; M: Matthias Petsche mit Michael Popp; 121 Minuten; deutscher Kino-Start: 4.8.2022). In die Wüste geschickt hat sich Ben (LUZER TWERSKY) glatt selbst. Um den intensiven Verkuppelungsversuchen seiner Familie zu entgehen, bietet sich der ultraorthodoxe Jude aus Brooklyn kurzerhand an, nach Alexandria zu fliegen, um die einst größte jüdische Gemeinde der Welt zu retten. Diese braucht nämlich dringen den zehnten Mann, um das anstehende Pessachfest zu feiern. Zu dumm nur, dass Ben seinen Flug verpasst und sich allzu leichtsinnig für den Landweg entscheidet. Als er mitten in der Wüste Sinai aus dem Bus fliegt, ist Adel (HAITHAM OMARI), ein mürrischer Beduine, auf der Suche nach seinem entlaufenen Kamel, seine letzte Hoffnung. Vorwärts geht es nunmehr gemeinsam, aber wie vereint man 613 jüdische Glaubensregeln mit den archaischen Gesetzen der Wüste? Als dann auch noch das Auto den Geist aufgibt, ist das gemeinsame Essen eher zweitrangig und mehr das Überleben erwünscht. „“No Name Restaurant“, Originaltitel, ist ein Roadtrip durch den Sinai, wie er absurder nicht sein kann. Von wegen  –  ebenso turbulent wie nachdenklich mit Fragen versehen um unterschiedliche Kulturen und nach Identität (= 4 PÖNIs).

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